Zero4

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zero4 ist ein Barsystem von Peter Lynn. Sie wurde durch die zero7-Bar abgelöst.

Es handelt sich um eine Vierleinerbar, die in verschiedenen Längen verfügbar war. Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind gut. Die Bar erlangte jedoch traurige "Berühmtheit", weil wesentliche Safetysysteme falsch konstruiert waren.




Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Chickenloop erste Generation

Der Chickenloop der ersten Generation ist mit einem Stift-Schlaufe-Auslöser ausgestattet. Bei diesem Auslöser waren, auch bedingt durch Fertigungstoleranzen, der Auslösestift zu lang und/oder der Haltegummi des Stifts zu kurz. Auslösen war nur unter hohem Kraftaufwand möglich, daher wurde der Loop aus dem Handel genommen.

Besitzer eines Loops der ersten Generation können auf Chickenloops von Fremdherstellern umrüsten. Beliebt ist die Verwendung des Flysurfer-Chickenloops. Dabei ist es sehr hilfreich, dass der Chickenloop nur an den Depowertampen geknotet ist.

Es ist aber auch möglich, den Haltegummi zu entfernen und den Stift zu kürzen. Diese Modifikation funktioniert sehr zuverlässig und hat sich in der Praxis bewährt. (siehe Weblinks)


[bearbeiten] Chickenloop zweite Generation

Die zweite Generation des Chickenloops hat einen anderen Auslöser erhalten, der nun einwandfrei funktionieren sollte.



[bearbeiten] Safetydurchführung

Nach der Auslösung soll der Kite an einer Frontleine auswehen. Dazu ist die Frontleine durch eine Öse geführt und mit einer Kugel gegen Durchrutschen gesichert. An dieser Kugel setzt auch die Safetyleash an.

Die Kugel kann im Laufe der Zeit rissig werden und brechen. Außerdem kann es passieren, dass das Ende der Frontleine durch die Kugel rutscht, da ihr Innendurchmesser zu groß bemessen ist. In beiden Fällen wird der Kite seine normale Form verlieren und kann auch nicht mehr sicher ausgelöst werden, bzw. nur noch durch Kompletttrennung.

Erste Lösungsansätze mit anderen Kugeln etc. waren nicht immer erfolgreich. Die zuverlässigste Variante dürfte der Wechsel auf eine Durchführung mit zwei Ringen sein, wie sie schon bei der Bar der Peter Lynn Guerilla verwendet wurde. Bei dieser Variante dient ein Ring als Durchführung, und ein zweiter Ring, an dem Frontleine und Leash befestigt sind, als Stopper.

Diese Umrüstung sollte jedoch von einem Segelmacher vorgenommen werden, da auf dem Bauteil die gesamte Last z.B. während eines Sprungs ruht. Außerdem ist die Durchführung vernäht und verspleißt. Um die Sicherheit wirklich zu erhöhen und nicht durch eine schlechte Umsetzung der Änderung wieder zu gefährden sollte hier nur der Fachmann Hand anlegen.


[bearbeiten] Länge des Depowertampens

Der Depowertampen ist mit dem Chickenloop und dem Adjuster verknotet. Daher kann er leicht gewechselt und in der Länge eingestellt werden. Als Faustregel gilt: je kleiner der Kite, desto kürzer kann der Tampen gestaltet werden. Körpergröße und persönlicher Geschmack spielen ebenfalls eine Rolle. Die große Depower der Peter Lynn Kites profitiert allgemein jedoch von möglichst langen Depowerwegen.



Weblinks:

Modifikation des Chickenloops